Erkenntnis Nr. A31/04 im Verfassungsgerichtshof, 1. Oktober 2005
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Zusammenfassung
Abweisung einer Klage der Stadt Linz gegen das Land Oberösterreich betreffend die Landesumlage; keine Verletzung des finanzverfassungsrechtlichen Sachlichkeitsgebotes durch die Festlegung der Landesumlage aufgrund der durch Heranziehung der Grundsteuer und der Kommunalsteuer ermittelten Finanzkraft der Gemeinden im jeweiligen Vorjahr
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Auszug
Erkenntnis Nr. A31/04 im Verfassungsgerichtshof, 1. Oktober 2005
Gericht
VerfassungsgerichtshofEntscheidungsdatum01.10.2005GeschäftszahlA31/04Sammlungsnummer17646LeitsatzAbweisung einer Klage der Stadt Linz gegen das Land Oberösterreich betreffend die Landesumlage; keine Verletzung des finanzverfassungsrechtlichen Sachlichkeitsgebotes durch die Festlegung der Landesumlage aufgrund der durch Heranziehung der Grundsteuer und der Kommunalsteuer ermittelten Finanzkraft der Gemeinden im jeweiligen VorjahrSpruchDas Klagebegehren wird abgewiesen.Prozesskosten werden nicht zugesprochen.BegründungEntscheidungsgründe:I.      1.1. Die klagende Partei beantragt mit der vorliegenden, auf Art137 B-VG gestützten, gegen das Land Oberösterreich gerichteten Klage folgendes Urteil:"Die beklagte Partei ist schuldig, binnen vierzehn Tagen bei sonstigem Zwang der klagenden Partei den Betrag von ⬠1.000.000,- zu bezahlen und die Verfahrenskosten im verzeichneten Ausmaà zu ersetzen."1.2. Die Klage wird wie folgt begründet:Auf Basis des Oberösterreichischen Landesumlagegesetzes 2001, LGBl. 5/2001 (künftig Oö. LandesumlageG 2001), habe das Land Oberösterreich in den Haushaltsjahren 2001 bis 2004 von den Gemeinden einschlieÃlich der Städte mit eigenem Statut eine Landesumlage eingehoben. Diese Landesumlage sei nach den Kriterien des §2 leg.cit. auf die Gemeinden und Statutarstädte aufgeteilt worden. Diese Bestimmung sei aber verfassungswidrig; nach verfassungskonformer Berechnung h...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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