Erkenntnis Nr. WI-11/90 im Verfassungsgerichtshof, 28. Februar 1991
Angeknüpft als:
Angeknüpft als:
Zusammenfassung
Abweisung einer Anfechtung der Wahl zum Nationalrat vom 07.10.90; rechtmäßige Zurückweisung des Wahlvorschlags der wahlwerbenden Gruppe "NEIN zur Ausländerflut (NA)" als verfassungsgesetzlich verpönter Akt nationalsozialistischer Wiederbetätigung durch die Kreiswahlbehörde
Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Auszug
Erkenntnis Nr. WI-11/90 im Verfassungsgerichtshof, 28. Februar 1991
Gericht
VerfassungsgerichtshofEntscheidungsdatum28.02.1991GeschäftszahlWI-11/90Sammlungsnummer12646LeitsatzAbweisung einer Anfechtung der Wahl zum Nationalrat vom 07.10.90; rechtmäÃige Zurückweisung des Wahlvorschlags der wahlwerbenden Gruppe "NEIN zur Ausländerflut (NA)" als verfassungsgesetzlich verpönter Akt nationalsozialistischer Wiederbetätigung durch die KreiswahlbehördeSpruchDer Wahlanfechtung wird nicht stattgegeben.BegründungEntscheidungsgründe:1.1. Am 7. Oktober 1990 fand die mit Verordnung der Bundesregierung vom 10. Juli 1990, BGBl. 421/1990, ausgeschriebene Wahl zum Nationalrat statt.Der Wahl lagen im Wahlkreis 9 (Wien), der hier ausschlieÃlich relevant ist, gemäà §52 Nationalrats-Wahlordnung 1971 (NRWO 1971) von der zuständigen Kreiswahlbehörde am 13. September 1990 kundgemachte Kreiswahlvorschläge der folgenden Wählergruppen zugrunde:Liste1    Sozialistische Partei Ãsterreichs (SPÃ)2    Ãsterreichische Volkspartei (ÃVP)3    Freiheitliche Partei Ãsterreichs (FPÃ)4    Die Grüne AlternativeGrüne im ParlamentGrenzen Richtig Ãberwinden Natur Erhalten5    Vereinte Grüne Ãsterreichs  Das Umwelt-Bürgerforum(VGÃ)6    Kommunistische Partei Ãsterreichs (KPÃ)7    Verband der Sozialversicherten (VDS)8    Christdemokratische Partei "Wieder miteinander" (CDP).1.2.1. Einen von der Wählergruppe "NEIN zur Ausländerflut (NA)" erstatteten Kreiswahlvorschlag hatte die Kreiswahlbehörde für den Wahlkreis 9 mit Beschluà vom 13. September 1990, Z MA 62-53/N 90, gemäà §3 VerbotsG 1947 zurückgewiesen.1.2.2. In der Begründung dieses Bescheides heiÃt es ua. wörtlich:" . . . Der vorliegende Wahlvorschlag wies als Parteiliste dieNamen J H R, G H und F R auf. Als Agitatoren für die Gruppe 'Nein zur Ausländerflut' werden in einem Aufruf G H auch noch die Namen Dr. B H und Dr. H F genannt. Zu diesem Personenkreis wurden im einzelnen folgende Feststellungen getroffen:1) J H R war seit 1983 bei zahlreichen NDP-Veranstaltungen anwesend oder trat beiÂ...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Geförderte Links
Beteiligungen
BETRIFFT
CITADA por
ver las páginas en versión mobile | web
ver las páginas en versión mobile | web
© Copyright 2012, vLex. Alle Rechte vorbehalten.
vLex-Inhalte Österreich
vLex durchsuchen
Für Berufstätige
Für Mitglieder
Andere Dokumente:
Erkenntnis nº B121/79 de Verfassungsgerichtshof September 23 1982 | Erkenntnis nº B622/78 de Verfassungsgerichtshof June 10 1983 | Erkenntnis nº B536/84 de Verfassungsgerichtshof March 04 1985 | Beschluss nº KII-1/83 de Verfassungsgerichtshof October 06 1986 | decreet houdende algemene bepalingen betreffende het onderricht in een taal via onderdompeling en verschillende maatregel... | Decreet houdende de eindregeling van de begroting van de Franse Gemeenschap voor het begrotingsj... | Arrêté du Gouvernement de la Communauté française fixant les conditions d octro... | 1er FEVRIER 2001 - Arrêté royal rendant obligatoire la convention collective d...