Zusammenfassung
Der Oberste Gerichtshof hat am 6.März 1996 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr.Brustbauer als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Markel, Dr.Mayrhofer, Dr.Ebner und Dr.Rouschal als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag.Archan als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Karl-Heinz W***** und andere Angeklagte wegen des Verbrechens nach § 12 Abs 1 SGG und anderer strafbarer Handlungen über die Nichtigkeitsbeschwerden der Angeklagten Karl-Heinz W*****, Franz R*****, Joachim F***** und der Staatsanwaltschaft (hinsichtlich der Angeklagten Walter P*****, Michael H*****, Dietmar H***** und Elisabeth H*****) sowie über die Berufungen der Angeklagten Karl-Heinz W*****, Walter P*****, Michael H*****, Günter B*****, Franz R*****, Dietmar H*****, Elisabeth H***** und Joachim F***** sowie über die Berufung der Staatsanwaltschaft hinsichtlich der Angeklagten Karl-Heinz W*****, Franz R*****, Dietmar H***** und Elisabeth H***** gegen das Urteil des Landesgerichtes Ried im Innkreis als Schöffengericht vom 20.September 1995, GZ 8 Vr 756/94-239, nach öffentlicher Verhandlung in Anwesenheit des Vertreters des Generalprokurators, Generalanwalt Dr.Schroll, der Angeklagten Walter P*****, Michael H*****, Dietmar und Elisabeth H***** und Joachim F***** und der Verteidiger Dr.Mathes, Dr.Mühl, Dr.Schirnhofer, Dr.Hasibeder, Mag.Moser und Dr.Margula, jedoch in Abwesenheit der Angeklagten Karl-Heinz W*****, Günter B***** und Franz R***** zu Recht erkannt:
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Auszug
Entscheidungstext 13Os183/95 - Oberster Gerichtshof, 06 März 1996
Spruch
I. Der Nichtigkeitsbeschwerde des Karl-Heinz W***** wird teilweise Folge gegeben und das angefochtene Urteil im Schuldspruch des Karl-Heinz W***** zu A/I/2 wegen des gewerbsmäßig begangenen Verbrechens nach § 12 Abs 1 und Abs 2 erster Fall SGG und zu A/II wegen des Vergehens nach § 14 a SGG sowie demgemäß auch im Strafausspruch nach dem Suchtgiftgesetz einschließlich des Ausspruches über die Vorhaftanrechnung aufgehoben und die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung im Umfang der Aufhebung an das Erstgericht verwiesen.Im übrigen wird die Nichtigkeitsbeschwerde verworfen.Mit ihren Berufungen werden Karl-Heinz W***** und die Staatsanwaltschaft, soweit sie den diesen Angeklagten betreffenden Strafausspruch bekämpft, auf die kassatorische Entscheidung verwiesen.II. Die Nichtigkeitsbeschwerden der Angeklagten Franz R***** und Joachim F***** werden verworfen.Der Berufung des Angeklagten Franz R***** und der diesen Angeklagten betreffenden Berufung der Staatsanwaltschaft wird nicht Folge gegeben.Hingegen wird der Berufung des Angeklagten Joachim F***** Folge gegeben und die Freiheitsstrafe gemäß §§ 31, 40 StGB unter Bedachtnahme auf das Urteil des Landesgerichtes Wels vom 13.Dezember 1994, GZ 10 E Vr 1.062/94-42 auf 2 1/2 (zweieinhalb) Jahre herabgesetzt.III. Der Nichtigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft wird Folge gegeben und das angefochtene Urteil hinsichtlich der Angeklagten Walter P*****, Michael H*****, Dietmar H***** und Elisabeth H*****1.) in der Nichtannahme gewerbsmäßiger Begehung der ihnen in B/I (als Bestimmungstäter), C/I und I sowie L/I zur Last liegenden Einfuhr bzw Inverkehrsetzung von Suchtgift in einer großen Menge und demgemäß auch in der rechtlichen Beurteilung dieser Suchtgiftdelikte (bloß) als des Verbrechens nach § 12 Abs 1 SGG sowie in den diese Angeklagten betreffenden Strafaussprüchen unter Aufrech...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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Beteiligungen
BETRIFFT
- Rechtssätz 11Os60/87; - Oberster Gerichtshof, 21 Juli 1987
- Rechtssätz 10Os70/83; - Oberster Gerichtshof, 11 Oktober 1983
- Rechtssätz 11Os101/91; - Oberster Gerichtshof, 29 Oktober 1991
ERWÄHNT von
