Entscheidungstext 1Ob12/91 - Oberster Gerichtshof, 26 Juni 1991

Oberster Gerichtshof

Urteilsspruch-Nr.1Ob12/91

Angeknüpft als:



Zusammenfassung


Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schubert als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Hofmann, Dr. Schlosser, Dr. Graf und Dr. Schiemer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei ***** Versicherungen AG, ***** vertreten durch Dr. Ingo Ubl, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagte Partei REPUBLIK ÖSTERREICH, vertreten durch die Finanzprokuratur, Wien 1., Singerstraße 17-19, wegen S 114.543,17 samt Anhang infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 15. Februar 1991, GZ 12 R 63/90-12, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes Linz vom 11. Juli 1990, GZ 2 Cg 54/90-8, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes

Auszug


Entscheidungstext 1Ob12/91 - Oberster Gerichtshof, 26 Juni 1991

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit S 5.658,- bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu bezahlen.

Entscheidungsgründe:

Mit rechtskräftigem Urteil des Landesgerichtes für ZRS Wien vom 17. 11. 1986, 39 b Cg 58/81-85, war die klagende Partei schuldig erkannt worden, dem ***** Verein ***** als Zessionarin der Karin ***** aus dem Titel des Schadenersatzes nach einem Verkehrsunfall den Betrag von S 463.500,- samt Anhang zu bezahlen.

Mangels Zahlung führte der V***** auf Grund dieses Titels gegen die klagende Partei zwei Exekutionen: a) mit Beschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien vom 18. 2. 1987, 39 b Cg 58/81-89, wurde ihm die Exekution mittels zwangsweiser Pfandrechtsbegründung auf der der klagenden Partei gehöri...

Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes