Zusammenfassung
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Marold als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Jensik, Dr. Zehetner, Dr. Klinger und Dr. Schwarz als Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1.) Arthur F***, Postmeister, Batloggstraße 31, 6780 Schruns, 2.) Manfred S***, Techniker, 407 N 63 ND Seattle 98103, USA, 3.) Maria T***, geb. N***, Hausfrau, Batloggstraße 21, 6780 Schruns, sämtliche vertreten durch Dr. Fritz Miller, Rechtsanwalt in Schruns, wider die beklagten Parteien 1.) Walter O***, Angestellter, Flurstraße 27, 6780 Schruns, 2.) Oskar August O***, Konditor und Bäckermeister, Haldenweg 35, 6700 Bludenz, beide vertreten durch Dr. Wilfried Konzett, Rechtsanwalt in Bludenz, 3.) Albert T***, Hotelier, Flurstraße 19, 6780 Schruns, und 4.) Gerlinde T***, geb. W***, Geschäftsfrau, Flurstraße 35, 6780 Schruns, beide vertreten durch Dr. Norbert Kohler, Rechtsanwalt in Bregenz, wegen Teilung einer Liegenschaft infolge Revision der klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 28. Juni 1988, GZ 1 R 134/88-17, womit infolge Berufung der klagenden Partei das mit Beschluß des Landesgerichtes Feldkirch vom 17. März 1988, GZ 10 Cg 24/87-11 berichtigte Urteil desselben Gerichtes vom 9. Dezember 1987, GZ 10 Cg 24/87-7, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
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Auszug
Entscheidungstext 5Ob535/89 - Oberster Gerichtshof, 12 Dezember 1989
Spruch
Der Revision wird nicht Folge gegeben.Die klagende Partei ist schuldig, den beklagten Parteien an Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen, und zwar der erst- und zweitbeklagten Partei den Betrag von 16.325,10 S (darin 1.484,10 S an Umsatzsteuer) sowie der dritt- und viertbeklagten Partei den Betrag von 16.325,10 S (darin 1.484,10 S an Umsatzsteuer).Entscheidungsgründe:Die Streitteile sind zu unterschiedlichen Anteilen Miteigentümer der Liegenschaft EZ 672 KG Schruns mit der Gp 1046/1 "Acker" im Ausmaß von 830 m2 als einzigem Gutsbestand. Außerdem haben die folgenden Parteien Alleineigentum an nachgenannten Liegenschaften, der KG Schruns, und zwar der Drittbeklagte an der Liegenschaft EZ 1025 mit der Gp 1046/8 und EZ 1024 mit der Gp 1046/7, die Viertbeklagte an der EZ 1490 mit der Gp 1046/9, der Zweitbeklagte an der Liegenschaft EZ 1056 mit der Gp 1046/11, der Erstbeklagte an der Liegenschaft EZ 1023 mit der Gp 1046/6, der Erstkläger an der Liegenschaft EZ 1021 mit der Gp 1046/4, der Zweitkläger an den Liegenschaften EZ 1020 mit den Gp 1046/3 und 1046/10 und EZ 1022 mit der Gp 1046/5 und die Drittklägerin an der Liegenschaft EZ 1019 mit der Gp 1046/2. Bis auf die Gp 1046/5 grenzen alle genannten Grundparzellen an die Gp 1046/1.Mit Teilungsvertrag vom 6. April 1962 erfolgte eine Realteilung zwischen den damaligen Miteigentümern der Liegenschaft EZ 672 KG Schruns, Gst. Nr. 1046. Dieses Grundstück wurde in die Gr...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Beteiligungen
BETRIFFT
- Rechtssätz 7Ob799/81; - Oberster Gerichtshof, 29 Juli 1982
- Rechtssätz RS0013230 - Oberster Gerichtshof, 14 Mai 1980
ERWÄHNT von
