Zusammenfassung
Der Oberste Gerichtshof hat am 29. Juni 1989 durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr. Horak als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Felzmann, Dr. Brustbauer, Dr. Massauer und Dr. Rzeszut als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Sanda als Schriftführerin in der Strafsache gegen Michael Engelbert H*** und andere Angeklagte wegen des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach den §§ 127, 128 Abs. 1 Z 4, 129 Z 1 und 2 StGB und anderer strafbarer Handlungen über die Nichtigkeitsbeschwerde und die Berufung der Staatsanwaltschaft und die Berufung der Privatbeteiligten Firma Franz W***, Gastronomie Ges.m.b.H. & Co KG, gegen das Urteil des Landesgerichtes Linz als Schöffengericht vom 16. Dezember 1988, GZ 27 Vr 1246/88-123, nach öffentlicher Verhandlung in Anwesenheit des Vertreters des Generalprokurators, Generalanwalt Dr. Bassler, des Vertreters der Privatbeteiligten Dr. Leimer und der Verteidiger Dr. Tews, Dr. Ehmann, Dr. Frank und Dr. Freund, jedoch in Abwesenheit der Angeklagten zu Recht erkannt:
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Auszug
Entscheidungstext 12Os32/89 - Oberster Gerichtshof, 29 Juni 1989
Spruch
1./ Der Nichtigkeitsbeschwerde wird teilweise Folge gegeben und 1.1. das angefochtene Urteil, das im übrigen unberührt bleibt, in nachstehenden Punkten aufgehoben:1.1.1. hinsichtlich der Angeklagten Michael Engelbert H*** und Wolfgang S*** in der Ablehnung des Ausspruchs, diese Angeklagten hätten die ihnen (H*** laut I/ 1 und 6, S*** laut I/ 1, 2/a, 3 und 4) zur Last fallenden schweren Diebstähle und Diebstähle durch Einbruch in der Absicht begangen, sich durch die wiederkehrende Begehung der Taten eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, in der darauf beruhenden Nichtannahme der Qualifikation nach § 130, zweiter Fall, StGB und demgemäß in den die Angeklagten H*** und S*** betreffenden Strafaussprüchen (einschließlich der Vorhaftanrechnungen);1.1.2. hinsichtlich des Angeklagten Wolfgang S*** überdies in dem die Anklagepunkte I/2/b (am 4. April 1988 in Linz verübter Diebstahl von 9.000 S Bargeld aus einem Tresor und Zigaretten im Wert von 943 S durch Einbruch zum Nachteil des Gerhard Z***) und IV/ 2 (aus Anlaß dieses Diebstahls begangene dauernde Sachentziehung in bezug auf den Tresor) betreffenden Teilfreispruch gemäß § 259 Z 3 StPO;1.1.3. hinsichtl...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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Beteiligungen
BETRIFFT
- Rechtssätz RS0097649 - Oberster Gerichtshof, 06 November 1970
- Rechtssätz 12Os51/81 - Oberster Gerichtshof, 04 Juni 1981
- Rechtssätz 11Os136/81; - Oberster Gerichtshof, 28 Oktober 1981
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ERWÄHNT von
