Entscheidungstext 4Ob627/88 - Oberster Gerichtshof, 10 Januar 1989

Oberster Gerichtshof

Urteilsspruch-Nr.4Ob627/88

Angeknüpft als:



Zusammenfassung


Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Prof. Dr. Friedl als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Gamerith, Dr. Kodek, Dr. Niederreiter und Dr. Redl als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Peter M***, Student, Wels, Am Rosenhaag 17, vertreten durch Dr. Josef Broinger und Dr. Johannes Hochleitner, Rechtsanwälte in Eferding, wider die beklagte Partei W*** V*** registrierte Genossenschaft mbH, Wels, Pfarrgasse 5, vertreten durch Dr. Peter Posch und Dr. Ingrid Posch, Rechtsanwälte in Wels, wegen Einwilligung zur Pfandrechtslöschung (Streitwert S 390.000,-) infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgericht vom 16. Mai 1988, GZ 1 R 10/88-19, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Kreisgerichtes Wels vom 15. Oktober 1987, GZ 3 Cg 377/86-13, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Auszug


Entscheidungstext 4Ob627/88 - Oberster Gerichtshof, 10 Januar 1989

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die Beklagte ist schuldig, dem Kläger die mit S 13.036,65 bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens (davon S 1.185,15 Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Mit - pflegschaftsbehördlich genehmigter - Vereinbarung vom 16. November 1983 räumte Brunhilde M*** (auch H***-M***) ihrem damals minderjährigen Sohn Peter M***, dem Kläger, das Veräußerungs- und Belastungsverbot an der von ihr mit Kaufvertrag vom 9. Juni 1983 erworbenen Liegenschaft EZ 186 KG Schnarrendorf, Grundbuch Wels, ein. Ausgenommen vom Belastungsverbot wurde das Recht der Brunhilde M***, für Hausbauzwecke auf der Liegenschaft EZ 186 KG Schnarrendorf ein Bauspardarlehen bei einer inländischen Bausparkasse oder einem sonstigen inländischen Geldinstitut im Höchstbetrag von S 800.000,- samt höchstens 12 % Zinsen, 14 % Verzugs- und Zinseszinsen und einer Nebengebührensicherstellung im Höchstbetrag von S 160.000,- aufzunehmen. Das zugunsten des Klägers eingeräumte Ve...

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