Zusammenfassung
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof. Dr. Kuderna als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Gamerith und Dr. Maier sowie die fachkundigen Laienrichter Dr. Robert Müller und Dr. Bernhard Schwarz als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei Anna W***, Pensionistin, Grafenbach-St. Valentin, Obere Grenzgasse 145, vertreten durch Dr. Norbert Wittmann, Dr. Johannes Ehrenhöfer und Dr. Peter Wittmann, Rechtsanwälte in Wr. Neustadt, wider die beklagte Partei mj. Rudolf Friedrich S***, vertreten durch die Eltern Rudolf S***, Angestellter, und Gerda S***, Hausfrau, beide Grafenbach-St. Valentin, Kirchengasse 24, diese vertreten durch Dr. Norbert Kosch, Dr. Ernst Schilcher, Dr. Jörg Beirer und Dr. Roman Kosch, Rechtsanwälte in Wr. Neustadt, wegen S 100.000,-- sA (Revisionsstreitwert S 51.250,-- sA), infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 29. April 1988, GZ 33 Ra 21/88-19, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Urteil des Kreisgerichtes Wr. Neustadt als Arbeits- und Sozialgericht vom 8. September 1987, GZ 4 Cga 528/87-14, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
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Auszug
Entscheidungstext 9ObA190/88 - Oberster Gerichtshof, 30 November 1988
Spruch
Der Revision wird Folge gegeben.Das angefochtene Urteil wird dahin abgeändert, daß auch das restliche Klagebegehren, die beklagte Partei sei schuldig, der Klägerin S 51.250,-- sdmt 4 % Zinsen seit 24. Juli 1986 binnen 14 Tagen zu zahlen, abgewiesen wird.Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit S 24.338,32 (darin S 2.212,57 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Verfahrens erster Instanz, die mit S 9.659,50 (darin S 514,50 Umsatzsteuer und S 4.000,-- Barauslagen) bestimmten Kosten des Berufungsverfahrens und die mit S 3.397,35 (darin S 308,85 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.Entscheidungsgründe:Die Klägerin war die Schwägerin der am 19. Februar 1983 im Alter von fast 90 Jahren verstorbenen P...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Beteiligungen
BETRIFFT
- Rechtssätz 4Ob6/84; - Oberster Gerichtshof, 04 Juni 1985
- Rechtssätz RS0034501 - Oberster Gerichtshof, 18 Januar 1972
- Rechtssätz RS0034516 - Oberster Gerichtshof, 10 April 1975
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ERWÄHNT von
