Zusammenfassung
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Stix als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Vogel, Dr. Kropfitsch, Dr. Zehetner und Dr. Maier als Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1) Christa W***, Hausfrau,
2)mj. Franz W***, Schüler, geboren am 16.April 1969, und3)mj. Maria W***, Schülerin, geboren am 20.Jänner 1976, alle 8934 Altenmarkt 179, alle vertreten durch Dr. Alois Kitzmüller, Rechtsanwalt in Liezen, wider die beklagten Parteien 1) S*** E*** Gesellschaft m.b.H., Verkehrsbetriebe, 8790 Eisenerz, und2) WIENER S*** W*** V***,Schottenring 30 (Ringturm), 1011 Wien, beide vertreten durch Dr. Kurt Konopatsch, Rechtsanwalt in Leoben, wegen 1) Zahlung vonS 171.500,- s.A. und einer monatlichen Rente von S 6.000,-,2) Zahlung von S 44.700,- s.A. und einer monatlichen Rente vonS 1.550,- und 3) Zahlung von S 44.700,- s.A. und einer monatlichen Rente von S 1.550,-, Revisionsstreitwert S 259.167,96 hinsichtlich der Erstklägerin und je S 65.000,- hinsichtlich des Zweitklägers und der Drittklägerin, infolge Revision der klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Graz als Berufungsgerichtes vom 24. November 1986, GZ 2 R 171/86-42, womit infolge Berufung der klagenden Parteien das Urteil des Kreisgerichtes Leoben vom 10. Juli 1986, GZ 7 Cg 39/84-36, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Auszug
Entscheidungstext 8Ob21/87 - Oberster Gerichtshof, 27 August 1987
Spruch
Der Revision wird nicht Folge gegeben.Die klagenden Parteien sind schuldig, den beklagten Parteien an Kosten des Revisionsverfahrens folgende Beträge binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen:Die Erstklägerin S 10.429,32 (darin Umsatzsteuer von S 948,12, keine Barauslagen),der Zweitkläger S 2.607,33 (darin Umsatzsteuer 237,03, keine Barauslagen) unddie Drittklägerin S 2.607,33 (darin Umsatzsteuer von S 237,03, keine Barauslagen).Entscheidungsgründe:Franz W***, der Ehegatte der Erstklägerin und Vater des Zweitklägers und der Drittklägerin, wurde bei einem Verkehrsunfall am 27.2.1983 auf der Bundesstraße 113 bei Rottenmann getötet. Die Schadenersatzpflicht der Beklagten ist dem Grunde nach unbestritten. Im vorliegenden Rechtsstreit begehrten die Kläger aus dem Rechtsgrund des Schadenersatzes aus diesem Verkehrsunfall zuletzt (ON 28 S 136) - über ein von ihnen gestelltes Feststellungsbegehren wurde mit Teilanerkenntnisurteil im klagsstattgebenden Sinn abgesprochen (ON 4) - die Verurteilung der Beklagten zur ungeteilten Hand zur Zahlung von S 171.500,- s.A. und einer monatlichen Rente von S 6.000,- ab 1.1.1986 an die Erstklägerin und zur Zahlung von je S 44.700,- s.A. sowie einer monatlichen Rente von je S 1.550,- ab 1.1.1986 an den Zweitkläger und die Drittklägerin. Die Kläger...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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Beteiligungen
BETRIFFT
- Rechtssätz RS0038037 - Oberster Gerichtshof, 01 Dezember 1954
- Rechtssätz RS0031737 - Oberster Gerichtshof, 14 November 1968
ERWÄHNT von
