Entscheidungstext 12Os105/81 - Oberster Gerichtshof, 16 Juli 1981

Oberster Gerichtshof

Urteilsspruch-Nr.12Os105/81

Angeknüpft als:



Zusammenfassung


Der Oberste Gerichtshof hat am 16. Juli 1981

unter dem Vorsitz des Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Breycha, in Gegenwart der Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Keller, Dr. Kral, Dr. Walenta und Dr. Hörburger als Richter sowie des Richteramtsanwärters Dr. Garai als Schriftführer in der Strafsache gegen Rudolf A und andere wegen der Finanzvergehen nach §§ 35 Abs 1, 38 Abs 1 lit a und b, 44 Abs 1 lit c FinStrG. und einer anderen strafbaren Handlung über die von der Generalprokuratur gegen das Urteil des Kreisgerichtes Krems an der Donau als Schöffengericht vom 10. Dezember 1980, GZ. 15 Vr 208/80-78, erhobene Nichtigkeitsbeschwerde zur Wahrung des Gesetzes nach öffentlicher Verhandlung, nach Anhörung des Vortrages des Berichterstatters, Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr. Keller und der Ausführungen des Vertreters der Generalprokuratur, Generalanwalt Dr. Nurscher, zu Recht erkannt:

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Auszug


Entscheidungstext 12Os105/81 - Oberster Gerichtshof, 16 Juli 1981

Spruch

'Durch das Urteil des Kreisgerichtes Krems an der Donau vom 10. Dezember 1980, GZ. 15 Vr 208/80-78, ist insoweit, als dem Angeklagten Rudolf A die im Verfahren 6 c Vr 5021/79 des Landesgerichtes für Strafsachen Wien erlittene Vorhaft nicht auf die Strafen angerechnet wurde, obwohl die Voraussetzungen für eine gemeinsame Führung der bezeichneten Strafverfahren gemäß § 56 StPO. vorlagen, das Gesetz in den Bestimmungen des § 38 Abs 1 StGB. und des § 23 Abs 4 Fin...

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