Zusammenfassung
419. Bundesgesetz: Forstliches Vermehrungsgutgesetz, Änderung des Forstgesetzes 1975 und des Düngemittelgesetzes 1994
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Auszug
Bundesgesetz über forstliches Vermehrungsgut (Forstliches Vermehrungsgutgesetz), Bundesgesetz, mit dem das Forstgesetz 1975 geändert wird, und Bundesgesetz, mit dem das Düngemittelgesetz 1994 geändert wird
Der Nationalrat hat beschlossen:
Artikel I Bundesgesetz über forstliches Vermehrungsgut (Forstliches Vermehrungsgutgesetz)1. ABSCHNITT Allgemeines Anwendungsbereich§ 1. (1) Dieses Bundesgesetz ist auf das Ausgangsmaterial und Vermehrungsgut folgender Baumarten im Sinne der Richtlinien 66/404/EWG und 75/445/EWG über den Verkehr mit forstlichem Vermehrungsgut(ABl. Nr. L 125 vom 11. 7. 1966, S. 2326, und ABl. Nr. L 196 vom 26. 7. 1975, S. 14) sowie der Richtlinie 71/161/EWG über die Normen für die äußere Beschaffenheit von forstlichem Vermehrungsgut(ABl. Nr. L 87 vom 17. 4. 1971, S. 14) anzuwenden:1. generatives Vermehrungsgut von:Abies alba Mill. (Abies pectinata DC)Fagus sylvatica L.Larix decidua Mill.Larix kaempferi (Lamb.) Carr.   (Larix leptolepis [Sieb. + Zucc.] Gord.)Picea abies (L.) Karst. (Picea excelsa [Lam.] Link.)Picea sitchensis (Bong.) Carr.Pinus nigra Arnold Pinus strobus L.Pinus sylvestris L.Pseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco   (Pseudotsuga taxifolia Britt.)Quercus petraea Liebl. (Quercus sessiliflora Salisb.)Quercus robur. L. (Quercus pedunculata Ehrh.)Quercus rubra L. (Quercus borealis Michx.)2. vegetatives Vermehrungsgut von:Populus sp.(2) Dieses Bundesgesetz ist weiters auf das Ausgangsmaterial und Vermehrungsgut folgender Baumarten anzuwenden:1. vegetatives Vermehrungsgut der Baumarten im Sinne Abs. 1 Z 1;2. generatives Vermehrungsgut von:Populus sp.3. Vermehrungsgut von:Acer pseudoplatanus L.Alnus glutinosa (L.) Gaertn.Fraxinus excelsior L.Pinus cembra L.Prunus avium L.Tilia cordata Mill.4. Arthybriden mit den in Abs. 1 und Z 1 bis 3 angeführten Baumarten.(3) Dieses Bundesgesetz – ausgenommen der 4. Abschnitt – gilt nicht 1. für Vermehrungsgut, das nicht in Verkehr gebracht wird;2. Pflanzenteile und Pflanzgut, das nachweislich nicht für forstliche Zwecke bestimmt ist;3. Saatgut bis zu einer Menge von 300 Stück, das nachweislich nicht für forstliche Zwecke bestimmt ist.(4) Dieses Bundesgesetz gilt weiters nicht für Vermehrungsgut für Versuche, Züchtungsvorhaben oder wissenschaftliche Zwecke.Begriffsbestimmungen§ 2. Im Sinne dieses Bundesgesetzes sind:1. Vermehrungsgut:a) Saatgut: Zapfen, Fruchtstände, Früchte und Samen, die zur Pflanzenerzeugung bestimmt sind;b) Pflanzenteile: Stecklinge, Steckhölzer, ...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
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