• Die rechtsmissbräuchliche aktienrechtliche Anfechtungsklage. in rechtsvergleichender Perspektive: Deutschland - Österreich

Verlag:
Saarbrücker Verlag für Rechtswissenschaften
Erscheinungsdatum:
2010-07-15
Autoren:

(Die Autorin studierte Betriebswirtschaft und Wirtschaftsrecht an der Universität Innsbruck. Die Promotion entstand während eines Forschungsaufenthaltes am Max- Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg. Anschließend erwarb sie LL.M.-Abschlüsse der New York University und der National University of Singapore.)
ISBN:
9783861940708

Beschreibung:

Einer der wohl wichtigsten Bereiche des Aktienrechts ist das Recht der Beschlussanfechtung. Einerseits wichtiges Kontroll- und Mitverwaltungsrecht des Aktionärs, ist es andererseits höchst missbrauchsanfällig, da grundsätzlich bereits der Besitz einer Aktie zur Anfechtung von wichtigen Strukturbeschlüssen berechtigt. Das Werk bietet eine umfassende Darstellung der Missbrauchsproblematik mit dem Versuch, den diffizilen Tatbestand des Rechtsmissbrauchs auf dem Gebiet der Anfechtungsklage näher zu umreißen. Im Anschluss daran werden mögliche Lösungswege diskutiert. Der Arbeit liegt eine rechtsvergleichende Perspektive zugrunde, wobei der Schwerpunkt aufgrund der praktischen Relevanz im deutschen Recht liegt. In Österreich ist das Problem der missbräuchlichen Anfechtungsklage bisher nicht virulent geworden – ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo man eine ständig steigende Zahl von (missbräuchlichen) Anfechtungsklagen beobachtet. Unter Einbeziehung der möglichen Ursachen wird untersucht, ob eine der Rechtsordnungen Lösungsansätze für die jeweils andere bietet.

MATERIAS: Rechtswissenschaften, Aktienrechtsrevision, Beschlussanfechtung, Rechtsmissbrauch, Rechtsvergleich